Mentortools Dateien hochladen: So verwaltest du deine Workbooks und PDFs einfach

Zahlungslink verschicken, dann von Hand nachschauen, wer bezahlt hat, und den Zugang einzeln freischalten – oder einfach hochladen und das System macht den Rest. Das ist der Unterschied zwischen meinem allerersten Online-Kurs und dem, was heute in Mentortools passiert, wenn ich ein neues Workbook oder PDF für meine Teilnehmerinnen bereitstelle. Kleine Coaching-Business-Basics, aber genau die entscheiden am Ende, ob dein Kurs rundläuft.

Früher lief das bei mir komplett anders, und ich dachte, Dateien richtig hochzuladen sei so kompliziert wie eine verzwickte Asana, für die es jahrelange Übung braucht. Zahlungen hab ich über PayPal.Me eingesammelt und danach von Hand geschaut, wer überwiesen hat, um ihr dann manuell Zugriff auf die Materialien zu geben. Klang nach einem soliden Plan, war aber neben dem eigentlichen Coaching ein zweiter Halbtagsjob. Eine Teilnehmerin hab ich schlicht vergessen freizuschalten, eine andere gleich zweimal angeschrieben, weil ich die Übersicht verloren hatte.

Das hätte ich mir wirklich gerne früher gesagt: Zugänge von Hand zu verwalten ist kein Kundenservice, das kostet dich am Ende jedes Mal Nerven und Zeit. Neulich saß ich beim Frühstück, klappte aus reiner Gewohnheit den Laptop auf und sah, dass über Nacht drei neue Anmeldungen reingekommen waren. Ohne dass ich auch nur einen Handgriff dafür gemacht hatte. Keine Excel-Liste, kein Nachschauen, kein Freischalten von Hand. Das Workbook lag schon dort, wo es hinsollte.

Mediathek statt Mail-Verteiler: Wo deine Workbooks wirklich hinsollen

Bei Mentortools gibt es für all das einen einzigen Ort: den Bereich 'Materialien'. Keine Unterordner, in denen man sich verläuft. Kein Rätselraten, welche Version gerade aktuell ist. Jede Datei, die deine Teilnehmerinnen brauchen, landet an einem Platz, den du und sie wiederfinden.

In der Standard-Version kannst du bis zu zehn verschiedene Kurse anlegen, und für jeden davon braucht es einen festen Platz für die PDFs. Wie du überhaupt einen Mitgliederbereich aufbaust, in dem diese Struktur später greift, ist nochmal ein eigenes Thema – dazu hab ich in meinem Mentortools Tutorial zum Erstellen eines Mitgliederbereichs mehr geschrieben. Welche Plattform am Ende überhaupt zu dir passt, ist wieder eine andere Rechnung, die von ganz anderen Fragen abhängt.

Coach lädt ein PDF-Workbook in die Mentortools Mediathek hoch

So findest du deine Dateien wieder

Ein Klassiker: Dateien heißen 'workbook_neu_fertig_V2.pdf', und Monate später findet sie keiner mehr. Klar strukturiert heißt stattdessen: Modul, Thema, Dateityp – zum Beispiel 'Modul1_Grundlagen_Workbook.pdf'. In Mentortools kannst du die Datei direkt an die passende Lektion pinnen, dann musst du gar nicht erst in einer langen Liste suchen.

Bevor überhaupt was hochgeladen wird, sitz ich meistens erstmal mit Block und Stift auf dem Boden, Rücken am Sitzkissen, und kritzle mir die Struktur handschriftlich hin – welches Modul welche Datei braucht, in welcher Reihenfolge. Der Stoff wird unter den Fingern langsam warm, während ich sortiere. Erst danach geht's an den Bildschirm.

Zeig nicht alles auf einmal

Zwanzig PDFs auf einen Schlag freizuschalten, überfordert fast jede Teilnehmerin – dieses überforderte 'Puh, wo fang ich bloß an'-Gefühl kennst du vielleicht selbst aus einem Kurs, den du mal gekauft hast. In Mentortools reicht ein Haken in den Einstellungen, und die Dateien erscheinen erst Schritt für Schritt, passend zum Fortschritt deiner Teilnehmerin.

Eine Freundin von mir trainiert gerade für einen Triathlon, und wenn sie erzählt, wie ihre Uhr Schwimm-, Rad- und Laufzeiten automatisch zusammenrechnet, ohne dass sie irgendwas von Hand einträgt, denk ich jedes Mal: Genau so sollte mein Kurs-Backend auch laufen. Automatisierung im Hintergrund war für mich am Anfang reine Zauberei, mittlerweile ist es nur ein Haken, den einmal jemand richtig für dich gesetzt hat.

Willst du wissen, wie du deine Teilnehmerinnen noch mehr bei der Stange hältst, sobald die Dateien liegen, wo sie hingehören? Dazu hab ich einen eigenen Text geschrieben: Mentortools Gamification. Da geht's um kleine Belohnungen, sobald ein Workbook bearbeitet wurde – Motivation, die von allein weiterläuft, statt dass du hinterherlaufen musst.

PDF oder interaktives Tool: Was du wann nimmst

PDFs sind der Standard, weil das Layout auf jedem Gerät gleich bleibt, ob am Handy oder am Laptop. Trotzdem landen viele brav ausgedruckte Workbooks nur in einer Schublade und verstauben dort vor sich hin.

Für interaktive Aufgaben nutz ich mittlerweile öfter Notion-Templates oder eingebettete Formulare, gerade wenn die Teilnehmerin direkt im Browser tippen soll, statt erst den Drucker zu suchen. Video-Content ist nochmal eine ganz andere Baustelle als PDFs und Formulare, genauso wie die Landingpage, auf der die Teilnehmerin überhaupt erst landet, bevor sie ans Workbook kommt. Und wie das Ganze am Ende aussieht – Farben, Schriften, der Wiedererkennungswert – ist wieder eine eigene Frage für sich.

Wie du deinen Kurs grundsätzlich strukturierst, bevor überhaupt die erste Datei hochgeladen wird, ist ein eigenes Kapitel für sich. Auch die Zahlungsanbindung selbst – wie das Geld sauber vom Kauf bis zur Freischaltung fließt – würde hier den Rahmen sprengen.

Meine Faustregel, wenn ich die beiden Wege nebeneinanderlege: Ein PDF, wenn deine Teilnehmerin etwas ausdrucken, unterstreichen oder in Ruhe offline lesen soll – für Journaling-Impulse oder tiefe Reflexionsfragen bleibt das unschlagbar. Ein interaktives Formular oder Notion-Template, wenn die Übung schnell gehen soll und der Umweg über den Drucker den ganzen Flow killt. Und die Zugangsfrage – wer bekommt wann welche Datei – lös nicht von Hand, dafür ist eine Mediathek da, die mitdenkt, nicht deine eigene Liste im Kopf oder in Excel.

Ob Mentortools für dich am Ende die richtige Plattform ist oder eine andere Lösung wie Coachy besser passt, ist nochmal eine andere Rechnung – dazu hab ich in Coachy vs Mentortools: Welche Kurs-Plattform ist 2026 die beste für Coaches? alles Ehrliche aufgeschrieben. Für die Dateiverwaltung allein zählt am Ende nur eins: Deine Teilnehmerin muss ihr Workbook finden, ohne dich extra fragen zu müssen.

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