Coachy vs Mentortools: Welche Kurs-Plattform ist 2026 die beste für Coaches?

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Mein Handy blinkt zum wiederholten Mal, PayPal-Zahlung eingegangen, und ich tippe den Namen händisch in meine Teilnehmerliste, kopiere den Zugangslink, füge ihn in eine E-Mail und drücke senden. Genau so habe ich monatelang jeden einzelnen Zugang zu meinem Kurs freigeschaltet. Ich höre heute noch das Klappern der Tasten, wenn ich jede Willkommensmail einzeln getippt habe, Wort für Wort, für jede neue Teilnehmerin von vorn. Der große Vergleich zwischen Coachy und Mentortools begann für mich also nicht am Schreibtisch mit einer Checkliste, sondern mitten in diesem nervigen Copy-Paste-Ritual, das mein ganzes Coaching Business nachts wachhielt.

Kurzer Transparenz-Check, bevor es weitergeht: In diesem Artikel stecken Affiliate-Links. Kaufst du über einen davon, bekomme ich eine kleine Provision, für dich bleibt der Preis exakt gleich. Ich verlinke dir hier nur Tools, die ich selbst ausführlich getestet habe, während ich meine Technik-Angst so langsam in den Griff bekommen habe.

Sechs Jahre mache ich das jetzt schon, Kurse bauen, Kurse verkaufen, Kurse wieder überarbeiten, trotzdem hat mich dieses PayPal-Chaos noch mal kalt erwischt. Also habe ich mir die zwei bekanntesten Namen der deutschen Coaching-Szene vorgenommen: Mentortools und Coachy. Welches Tool nimmt dir wirklich Arbeit ab, und wo zahlst du am Ende nur für Knöpfe, die du nie brauchst?

Eine Bekannte von mir schwimmt, radelt und läuft fürs Triathlon-Training regelmäßig durch den Englischen Garten, immer nach Plan, immer pünktlich. Ich saß dagegen abends am Laptop und wartete auf den nächsten Zahlungseingang wie auf eine Prüfung. Kein Support-Team. Keine Vorlage. Nur ich, mein Laptop und ein Stapel offener Browser-Tabs.

Schluss mit der Handarbeit: Wie ich Coachy und Mentortools verglichen habe

Mentortools fühlt sich an wie eine gut sortierte Gewürzküche, in der jede Zutat ihren festen Platz hat. Du wirst Schritt für Schritt geführt, gehst ein paar Einstellungen durch, und dein Mitgliederbereich steht. Wenn du schnell einen professionellen Mentortools-Kurs aufsetzen willst, hilft dir zusätzlich diese Anleitung für einen Mitgliederbereich in unter 60 Minuten.

Ganz anders wirkt Coachy: Beim ersten Öffnen erscheint es fast zu schlicht, fast wie ein leeres Regal. Wer aber gerne selbst zusammenbaut, findet unter der einfachen Oberfläche erstaunlich viel Spielraum. Es ist kein Gourmet-Menü, eher eine gute Grundausstattung, mit der du dir dein eigenes Rezept kochst.

Hand erstellt einen Online-Kurs auf einer Kurs-Plattform fürs Coaching Business

Was kostet dich der Unterschied wirklich?

Reden wir über Geld, denn als Coach ist ein Budget oft so eng wie die letzte Rille im Gürtel nach den Feiertagen. Mentortools kostet aktuell rund 99 Euro im Monat, Coachy startet in der Basisversion bei etwa 37 Euro. Macht 62 Euro Unterschied im Monat und, aufs Jahr gerechnet, mehr als 700 Euro.

Für diese Summe geht sich fast ein ganzes Wochenende in den Alpen aus, oder ein richtig gutes Mikrofon für meine Meditationsaufnahmen. Früher habe ich schon einmal richtig Lehrgeld gezahlt, weil ich dachte, teurer bedeutet automatisch besser. Stimmt nicht immer. Startest du gerade erst, ist Coachy preislich kaum zu schlagen.

Dafür hat Mentortools einen Trumpf in der Tasche: den Alles-aus-einer-Hand-Ansatz. Landingpages und E-Mail-Marketing sind dort oft schon eingebaut, bei Coachy verknüpfst du solche Dinge meistens von außen dazu. Zahlungen automatisch abzuwickeln, statt sie wie früher von Hand freizuschalten, war für mich am Ende der größte Unterschied zwischen Frust und Feierabend.

Am Starnberger See wurde der Unterschied greifbar

In der fünften Woche nach der Umstellung bin ich am Starnberger See spazieren gegangen, nur um den Kopf freizubekommen. Handy kurz aus der Tasche, Umsatzübersicht angetippt: Der Monatsumsatz war da schon am Zwölften gedeckt, ohne dass ich an diesem Tag auch nur eine einzige Nachricht geschrieben hatte. Genau das hätte ich gerne vorher gewusst: Ein Tool, das im Hintergrund einfach weiterläuft, bringt am Ende mehr als jedes Feature auf der Verkaufsseite.

Was passiert, wenn die Technik streikt?

Eine Teilnehmerin hat mich einmal panisch angerufen, weil sie den Login zu meinem alten System partout nicht fand, kurz vor einer wichtigen Übungseinheit. Jedes Feature zu viel ist am Ende eine Hürde für Menschen, die eigentlich nur ihre Yoga-Praxis vertiefen wollen und keinen technischen Support für ihre Plattform leisten wollen.

Mentortools glänzt mit einer wirklich starken Mobile-App: Teilnehmerinnen schauen ihren Kurs nebenbei in der Bahn, ohne Ruckler. Coachy dagegen punktet durch pure Übersichtlichkeit. Es ist so klar aufgebaut, dass selbst eine technisch ungeübte Teilnehmerin ihren Kurs ganz ohne Rückfrage gefunden hat.

Smartphone auf Yogamatte zeigt Login-Bildschirm einer Online-Kurs-Plattform für Coaches

Für wen sich welches Tool wirklich lohnt

Wenn du eher der Typ bist, der alles an einem Ort haben will und dafür auch etwas mehr zahlst, ist Mentortools dein Ding, gebaut für alle, die viele Funktionen gebündelt an einem Ort brauchen. Wenn es dir eher wie mir ergeht und du möchtest, dass dir die Technik keine Energie raubt, schau dir meinen Budget-Favoriten an. Froh bin ich, dass ich meine Technik-Angst besiegt habe, auch wenn das kein Selbstläufer war.

Die Alternative, die viele Coaches übersehen

Es gibt hier keinen klaren Verlierer, nur unterschiedliche Bedürfnisse. Mentortools ist eine mächtige Kommandozentrale für alle, die viel gleichzeitig verwalten und dabei Zeit beim Aufbau sparen wollen.

Coachy bleibt der Fels in der Brandung für Einsteigerinnen und Minimalistinnen. Es ist sicher, DSGVO-konform und fühlt sich einfach richtig an. Über 10.000 Coaches setzen mittlerweile darauf, das verstehe ich inzwischen gut. Suchst du nach einer ganz frischen Alternative, lohnt sich ein Blick auf Flenski ohne Technik-Chaos, ein Tool, das gerade bei Einsteigerinnen für Begeisterung sorgt.

Und dann ist da noch Membado, die solide Bank für alle, die schon länger dabei sind und eine robuste Lösung suchen, auch wenn das Interface keinen Design-Preis mehr gewinnt. Es ist wie ein alter, verlässlicher Yogablock: nicht mehr neu, aber er trägt dich in jeder Position zuverlässig.

Was ich bei beiden noch verglichen habe, abseits der großen Grundsatzfrage: Wie schnell ein Mitgliederbereich überhaupt steht, wie sauber sich ein Kurs in Module und Lektionen gliedern lässt, wo die Videos am Ende zuverlässig liegen, wie flott eine Landingpage für die Anmeldung gebaut ist, ob Teilnehmerinnen dranbleiben oder nach der ersten Lektion verschwinden, und wie viel vom eigenen Branding, Farben, Schrift, kleine Details, am Ende noch durchscheint. Bei all diesen Punkten unterscheiden sich Coachy und Mentortools spürbar, keiner davon hat für mich am Ende aber den Ausschlag gegeben.

Am Ende geht es nicht darum, wer die meisten Knöpfe hat, sondern darum, dass deine Botschaft überhaupt bei deinen Teilnehmerinnen ankommt, ohne dass du jede Nacht selbst Zugänge freischaltest. Das ist die eine Lektion, die bei mir aus diesem ganzen Vergleich hängen geblieben ist: Ein Tool ist erst dann wirklich gut, wenn du irgendwann vergisst, dass es überhaupt da ist. Schau dir Mentortools für das volle Paket an oder Coachy für den entspannten Einstieg. Namasté.

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