KursKompass

Warum ich meine Kurs-Plattform im Januar gewechselt habe (und dabei 852 Euro 'Lehrgeld' gezahlt habe)

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Es war der 12. Januar, morgens um halb acht. Draußen war es dieses typische Münchner Grau, das sich über die Isar legt, und ich saß mit meinem dritten Kaffee am Küchentisch. Eigentlich wollte ich nur eine kleine Änderung an meinem 'Deep Relax' Modul vornehmen. Zehn Minuten später saß ich weinend vor dem Laptop, weil die Formatierung meiner Kursseite aussah wie ein missglückter Hefeteig, der nicht aufgegangen ist.

Bevor ich dir erzähle, wie ich aus diesem Schlamassel wieder rausgekommen bin, ein kurzes Wort zur Transparenz: In diesem Artikel teile ich Links zu Tools, die ich liebe. Wenn du über einen meiner Links kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Für dich kostet es keinen Cent extra. Ich empfehle hier nur Dinge, die ich entweder selbst täglich nutze oder die ich für meine Coaching-Community auf Herz und Nieren geprüft habe.

Das Gefühl, wenn die Technik dich im Stich lässt

Kennst du das, wenn du in einer Yoga-Stunde bist und deine Matte ständig wegutscht? Du kannst dich nicht auf deinen Atem konzentrieren, weil du nur damit beschäftigt bist, nicht mit dem Gesicht auf dem Boden zu landen. Genau so fühlte sich meine alte Kurs-Plattform an. Sie war kompliziert, starr und jedes Mal, wenn ich ein Video hochladen wollte, hielt ich die Luft an.

Ich bin keine Technikerin. Ich bin Yogalehrerin. Ich will Menschen helfen, ihre Mitte zu finden, und nicht herausfinden müssen, warum ein CSS-Code plötzlich meine Schriftart in Comic Sans verwandelt hat. Seit 2020 habe ich drei verschiedene Plattformen ausprobiert und dabei jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Aber der Wechsel im letzten Januar war der heftigste.

Die 852-Euro-Lektion: Warum Timing alles ist

Warum habe ich 852 Euro verloren? Ganz einfach: Ich war ungeduldig und unorganisiert. Ich hatte mich so sehr über die alte Plattform geärgert, dass ich im Affekt die neue Plattform gebucht habe, ohne die Kündigungsfrist der alten zu prüfen.

Das Ergebnis: Ich saß auf einem Jahresabo der alten Plattform (das sich gerade erst verlängert hatte) und den Kosten für den Umzug. 852 Euro, die einfach weg waren. Puff. Wie eine teure Designer-Yogahose, die beim ersten Waschen einläuft.

Was ich daraus gelernt habe? Ein Plattform-Wechsel braucht Struktur, genau wie eine gute Yoga-Sequenz. Man springt nicht direkt in den Kopfstand, ohne sich aufzuwärmen. Wenn du überlegst zu wechseln, schau dir deine Verträge an. Aber – und das ist das große Aber – trotz der 852 Euro war es die beste Entscheidung des Jahres.

Warum ich mich für meine aktuelle Lösung entschieden habe

Nach dem Chaos im Januar habe ich mich für eine Plattform entschieden, die sich wie ein gemütliches Wohnzimmer anfühlt. Ich wollte keine 500 Funktionen, von denen ich 490 nicht verstehe. Ich wollte etwas, das intuitiv ist. Etwas, das mir erlaubt, mich auf mein Coaching zu konzentrieren.

Ich nutze jetzt diese Plattform hier und was soll ich sagen? Es ist, als hätte jemand die Küche aufgeräumt, während ich geschlafen habe. Alles hat seinen Platz. Die Landingpages sehen ohne Programmierkenntnisse professionell aus und meine Teilnehmer finden sich endlich zurecht, ohne mich ständig per WhatsApp zu fragen, wo das Handout liegt.

Drei Dinge, die ich heute anders machen würde

Mein ehrliches Fazit nach 12 Wochen

Jetzt, im April 2026, kann ich sagen: Der Schmerz über das verlorene Geld ist weg. Was geblieben ist, ist die Leichtigkeit. Mein Online-Business fühlt sich nicht mehr wie ein schwerer Rucksack an, den ich den Berg hochschleppe.

Wenn du gerade an dem Punkt stehst, an dem dich deine Technik nachts wachhält: Es ist okay, Fehler zu machen. Es ist okay, Geld für 'Lehrgeld' auszugeben. Wichtig ist nur, dass du nicht in einer Situation bleibst, die dich Energie kostet.

Falls du eine Plattform suchst, die auch für Nicht-Techies wie uns funktioniert, schau dir meinen Favoriten unbedingt mal an. Es ist die erste Plattform, bei der ich beim Aufbauen meines neuen Kurses keine Tränen vergossen habe – und das will bei mir was heißen!

Namasté und viel Erfolg bei deinem nächsten Schritt. Du schaffst das, auch ohne Informatik-Studium!