Mein erster Online-Kurs: Alles was ich falsch gemacht habe (und wie du es 2026 besser machst)

Aktualisiert

Der Moment, in dem ich fast mein MacBook aus dem Fenster im dritten Stock in Schwabing geworfen hätte.

Es war ein Dienstagabend im November 2020. Ich saß auf meiner Yogamatte, aber nicht um zu meditieren. Ich weinte. Um mich herum: drei leere Tassen Tee, ein Berg aus Post-its und ein Laptop, der seit einer gefühlten Ewigkeit versuchte, ein Video hochzuladen, nur um dann kurz vor Ende mit einer Fehlermeldung abzubrechen. Mein erster Online-Kurs sollte das Licht der Welt erblicken. Spoiler: Er war eine Katastrophe.

Bevor wir tiefer in mein persönliches Technik-Drama eintauchen, ein kleiner Hinweis von Herzen: Diese Seite enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen meiner Links kaufst, bekomme ich eine kleine Provision – für dich entstehen dabei absolut keine zusätzlichen Kosten. Ich verlinke hier nur Tools wie Mentortools oder Coachy, die ich selbst in meinem Alltag als Coach genutzt oder für meine Kunden intensiv getestet habe. Ich stehe voll hinter dem, was ich hier empfehle.

Damals dachte ich, ich müsste alles alleine machen. Ich bin Yogalehrerin. Ich kann Menschen in den herabschauenden Hund korrigieren, während ich über inneren Frieden spreche. Aber von Server-Hosting, Plugins und Video-Komprimierung hatte ich so viel Ahnung wie eine Kuh vom Schlittschuhlaufen. Mein Weg war steinig, teuer und voller Tränen. Aber genau deshalb schreibe ich das heute, im Mai 2026, für dich: Damit du die Abkürzung nehmen kannst.

Fehler Nr. 1: Das „Über-Kochen“ oder warum Perfektionismus dein Business killt

Kennst du das, wenn du ein neues Rezept ausprobierst und so viele Gewürze hinzufügst, dass man am Ende gar nichts mehr schmeckt? Genau das habe ich mit meinem ersten Kurs gemacht. Ich wollte 12 Module, 60 Videos, 15 Workbooks und eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung anbieten. Für unter hundert Euro. Wahnsinn, oder?

Ich habe monatelang nur Inhalte produziert. Ohne zu wissen, ob überhaupt jemand diesen Kurs kaufen will. Ich war wie eine Köchin, die ein ganzes Buffet für hundert Leute vorbereitet, aber vergessen hat, die Einladungen zu verschicken. Mein ehrliches Fazit nach dieser Vorbereitungszeit: Ich war völlig ausgebrannt, noch bevor die erste Anmeldung reinkam. Das war kein Flow, das war purer Stress.

Heute weiß ich: Ein guter Online-Kurs ist wie eine perfekte Tomatensauce. Wenige, aber hochwertige Zutaten. Ein klares Ziel. Ein Problem lösen. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn du heute startest, fang klein an. Ein Mini-Kurs ist besser als ein Mammut-Projekt, das nie fertig wird, weil du Angst vor der eigenen Courage hast. In der Ruhe liegt die Kraft, genau wie beim Hatha Yoga.

Laptop mit Kursstruktur neben frischen Zutaten auf einem Holztisch

Fehler Nr. 2: Die WordPress-Hölle (und warum ich heute auf spezialisierte Plattformen schwöre)

Ich wollte Geld sparen. „Das kann man doch alles mit WordPress machen“, sagte ein Bekannter. Also installierte ich WordPress. Und dann ein Plugin für den Mitgliederbereich. Und eins für die Zahlungen. Und eins für das Design. Am Ende hatte ich fast zwei Dutzend verschiedene Plugins, die sich gegenseitig nicht ausstehen konnten.

Meine Seite war so langsam wie eine Schnecke auf dem Weg zum Yoga-Retreat. Ständig gab es Fehlermeldungen. Warum ich meine Kurs-Plattform im Januar gewechselt habe (und dabei 852 Euro 'Lehrgeld' gezahlt habe), war eine schmerzhafte Lektion, die ich dir gerne ersparen möchte. WordPress ist toll für Blogs, aber für uns Coaches, die einfach nur Wissen teilen wollen, ist es oft ein technisches Gefängnis.

Nachdem ich verschiedene Plattformen getestet habe, bin ich bei Lösungen gelandet, die mir das Denken abnehmen. Mein Favorit für alle, die es professionell und ohne Kopfschmerzen wollen, ist Mentortools. Es ist wie ein fertig eingerichtetes Yoga-Studio: Du musst nur noch deine Matte ausrollen und anfangen. Du musst dich nicht um Sicherheitsupdates kümmern, das Design steht innerhalb kürzester Zeit und der Support spricht Deutsch. Ein Segen für uns Technik-Muffel!

Wie du so einen Bereich ruckzuck aufbaust, zeige ich dir auch in meinem Mentortools Tutorial: So baust du deinen Mitgliederbereich in unter 60 Minuten. Es ist wirklich kein Hexenwerk mehr.

Fehler Nr. 3: Das Schweigen der Lämmer (Marketing-Fail)

Ich dachte wirklich: „Wenn ich den Kurs online stelle, werden die Leute schon kommen.“ Spoiler: Niemand kam. Außer meiner Mutter und einer Freundin aus meiner Ausbildung. Ich hatte insgesamt vier Teilnehmerinnen bei meinem ersten Launch. Mein Umsatz deckte nicht mal die Kosten für das Mikrofon, das ich mir extra gekauft hatte.

Ich hatte vergessen, eine Community aufzubauen. Ich hatte keine E-Mail-Liste. Ich hatte nur Hoffnung. Und Hoffnung ist keine Strategie, weder beim Yoga noch im Business. Man muss den Menschen zeigen, was man zu bieten hat. Online-Kurs-Plattform für Coaches: So startest du mit Flenski ohne Technik-Chaos – das wäre damals eine super Option gewesen, um direkt mit dem Marketing-Fokus zu starten.

Heute nutze ich Tools, die mir helfen, den Fokus auf die Teilnehmer zu legen, statt auf die Technik. Wenn du zum Beispiel Membado nutzt, merkst du schnell, wie viel Zeit du sparst, weil die Prozesse einfach fließen. Zeit, die du in deine Sichtbarkeit stecken kannst.

Hände am Laptop beim Einrichten eines Mitgliederbereichs für Coaches

Was ich heute, im Mai 2026, anders mache

Wenn ich heute nochmal ganz von vorne anfangen müsste, ohne Follower und ohne Technik-Wissen, wäre das mein Schlachtplan. Erstens: Technik radikal einfach halten. Ich würde keine Sekunde mehr mit komplizierten Eigenbau-Lösungen verschwenden. Ich würde mir einen Account bei Mentortools oder für den ganz schmalen Geldbeutel bei COACHY klicken und sofort starten.

Zweitens: Eine Beta-Runde drehen. Erst einmal live unterrichten, das Feedback einsammeln und dann erst die Videos final aufnehmen. Das ist wie das Abschmecken einer Suppe, während sie noch auf dem Herd steht. Du kannst noch nachwürzen, bevor die Gäste kommen. Erst kürzlich, im März 2026, habe ich einer Kollegin geholfen, genau so ihren ersten Kurs auf COACHY hochzuladen – es hat nur ein paar Stunden gedauert und sie war sofort startklar.

Drittens: Authentizität vor Perfektion. Meine ersten Videos waren viel zu steif. Ich dachte, ich müsste wie eine „echte“ Professorin wirken. Heute weiß ich: Die Leute buchen mich, weil ich bin, wie ich bin. Mit bayerischem Akzent und zerzausten Haaren nach der Savasana. Das schafft Vertrauen.

Der wichtigste Rat, den ich dir geben kann: Hab keine Angst vor den Fehlern. Sie sind wie eine wackelige Balance-Übung. Man fällt um, man lacht kurz (oder flucht), man steht wieder auf und probiert es nochmal. Nur so lernt man wirklich, wie man stabil steht.

Ich habe jahrelang gegen die Technik gekämpft, bis ich gemerkt habe, dass die Technik nicht mein Feind ist – ich hatte nur die falschen Werkzeuge. Wenn du dich für die richtige Plattform entscheidest, fühlt sich der Aufbau deines Kurses plötzlich nicht mehr wie schwere Arbeit an, sondern wie ein kreativer Prozess. Wenn du unsicher bist, schau dir auch mal Flenski an, das ist gerade bei Einsteigern super beliebt, weil man dort extrem schnell erste Ergebnisse sieht.

Online-Kurse zu erstellen ist eine Reise zu dir selbst. Mein erster Kurs war objektiv gesehen ein Flop, aber subjektiv war er mein wichtigstes Lehrstück. Heute helfe ich anderen Coaches dabei, genau diese Stolpersteine zu umgehen, damit sie sich auf das konzentrieren können, was sie wirklich lieben: Menschen zu helfen und die Welt ein Stückchen besser zu machen.

Fang einfach an. Auch wenn es unperfekt ist. Dein zukünftiges Ich wird es dir danken, wenn du in einem Jahr auf diesen Moment zurückblickst und siehst, wie weit du gekommen bist. Wenn du Unterstützung bei der Technik brauchst, such dir Tools, die dich unterstützen, statt dich aufzuhalten. Mentortools ist für mich nach wie vor die sicherste Bank für alle, die wirklich wachsen wollen. Namaste und viel Erfolg bei deinem ersten Kurs!

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