Mentortools App einrichten: So nutzen deine Teilnehmer den Kurs am Smartphone

Zwei Wege aufs Handy – und ein Mythos, der sich hartnäckig hält

Es gibt genau zwei Wege, wie deine Teilnehmerinnen deinen Online-Kurs später mobil auf dem Handy öffnen – und die meisten Coaches, die mich zu Mentortools fragen, kennen nur einen davon. Sie stellen sich vor, mobile Kursnutzung heißt: eine eigene App programmieren lassen, im Store einreichen, warten. Genau dieser Gedanke hält viele monatelang davon ab, überhaupt loszulegen. Dabei braucht es für den zweiten, viel einfacheren Weg nicht mehr als ein Logo und ein bisschen Mut – ein kleiner Technik-Tipp für Coaches ohne IT-Hintergrund, der wirklich trägt.

Weder Programmierkenntnisse noch ein Entwicklerbudget sind nötig, um deinen Online-Kurs für unterwegs bereit zu machen. Genau darin liegt der Denkfehler, den ich bei fast jeder Coaching-Kollegin höre.

Die eigene App im Store ist selten die richtige Antwort

Bevor ich zu Mentortools gewechselt bin, habe ich meine Kurse ausschließlich live per Zoom gehalten, ohne Aufzeichnung, und die Zugangslinks jedes Mal von Hand verschickt. Das hat eine Weile funktioniert, bis eine Teilnehmerin genau den Termin verpasste, weil ihr Zug Verspätung hatte, und der Link schon zwischen etlichen anderen Mails verloren war. Das hätte ich gerne vorher gewusst: Live-only ist für Menschen mit vollem Terminkalender keine Lösung, sondern ein zusätzlicher Stressfaktor.

Eine eigene App im Store zu bauen, klang für mich lange nach der logischen nächsten Stufe. Bis ich verstand, dass das schnell Monate an Wartezeit und eine ordentliche Stange Geld kostet – für ein Problem, das Mentortools schon eingebaut mitliefert. Die Plattform funktioniert für die beiden großen Betriebssysteme, also Android und iOS, ohne dass du auch nur eine Zeile Code anfasst.

So richtest du die Mentortools App in wenigen Schritten ein

Der Ablauf im Mentortools-Backend fühlt sich eher an wie ein Backrezept befolgen als wie Technik. Du gehst in die Einstellungen, suchst den Bereich für die mobile App, füllst die Felder aus. Kein Tech-Chichi. Nur klare Schritte, einer nach dem anderen.

Logo hochladen, App-Icon festlegen, Markenfarbe wählen. Das war's im Kern schon. Für mich war das der Moment, in dem der Kurs plötzlich ein Gesicht bekam, ungefähr so, wie eine Suppe erst mit der richtigen Würze wirklich zu meiner wird.

Deine Teilnehmerinnen selbst müssen gar nichts installieren, das über den App-Store ihres Handys hinausgeht. Sie laden die Mentortools App, geben deinen persönlichen Kurs-Code ein, und ihr Bildschirm füllt sich sofort mit deinen Farben und deinen Inhalten – offline abrufbar, für unterwegs, für die Bahn, für einen Spaziergang durch Schwabing, für den Wartezimmerstuhl beim Kinderarzt. Das ist ein spürbarer Sprung in der Benutzerfreundlichkeit, gerade für Menschen, die sonst kaum Zeit am Schreibtisch haben.

Braucht wirklich jede Teilnehmerin die App?

Ich erinnere mich an eine ganz neue Teilnehmerin, die ich vorher nie gesprochen hatte. Sie tippte ihren Code ein und war Minuten später schon mitten in der ersten Lektion, ganz ohne dass ich ihr irgendetwas erklären musste. Kein Support-Ticket, keine Rückfrage. Genau daran erkennst du, ob eine Lösung wirklich einfach ist.

Trotzdem ist die App nicht für jede die richtige Tür. Manche Teilnehmerinnen wollen einfach keine weitere App auf einem ohnehin vollen Handy, und das ist völlig in Ordnung. Mentortools passt die Kursseite automatisch an jeden Bildschirm an, ganz ohne Download, mit derselben Leichtigkeit wie in der App.

Meine Nachbarin schwört seit einer Weile auf ihr Pilates auf dem Reformer und sagt immer, weniger Übungen mit klarem Fokus bringen mehr als ein Programm mit unzähligen Varianten. Bei der App-Frage ist es ähnlich: Nicht die Coachin mit der meisten Technik gewinnt, sondern die mit der einfachsten Entscheidung für ihre Teilnehmerinnen.

Falls deine Kursinhalte inhaltlich noch gar nicht stehen, schau dir vorher an, wie ich bei Mentortools Kurse anlege und strukturiere – das ist die Basis, bevor die App überhaupt wichtig wird.

Andere Baustellen, die noch auf dich warten

Wie du am Anfang überhaupt die richtige Plattform für dich auswählst, ist nochmal eine ganz eigene Geschichte für sich, genau wie die Frage, wie du Zahlungen sauber anbindest, wie du deinen Kurs inhaltlich in eine klare Struktur bringst oder wie E-Mail-Automatisierung dir im Hintergrund Arbeit abnimmt.

Genauso wichtig, aber ein eigenes Thema, sind Fragen wie: wo du deine Videos am besten hochlädst, wie du eine Landingpage baust, die wirklich einlädt, wie du deine Teilnehmerinnen bei der Stange hältst und wie du dein Branding zum Leuchten bringst. Wenn du gerade erst deinen Mitgliederbereich aufbaust, findest du in meiner Checkliste für eine perfekte User Experience die Details, die mir selbst gefehlt haben.

Dein nächster kleiner Schritt

Die mobile Einrichtung bei Mentortools ist kein Hexenwerk, sondern eher eine Art Wertschätzung für das volle Leben deiner Teilnehmerinnen. Du sagst ihnen damit: Ich mache es dir so leicht wie möglich, an dir zu arbeiten.

Lade dein Logo hoch, teste die Ansicht auf deinem eigenen Handy, und spüre dieses kleine Glücksgefühl, wenn dein Kurs plötzlich echt in deiner Hand liegt. Du brauchst dafür keinen IT-Abschluss, nur ein bisschen Mut zum Ausprobieren.

Und irgendwann blitzt auf deinem Handy ein leises Pling auf, eine neue Kursanmeldung, mitten am Tag, ohne dass du auch nur nachgeholfen hättest – und genau dann weißt du, dass sich die Umstellung gelohnt hat.

Namasté und alles Gute beim Einrichten deiner eigenen mobilen Kurswelt.

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